Infor stattet ANSCHÜTZ mit Produktkonfigurator Infor CPQ aus

[März 2019]

Ulmer Traditionsunternehmen erneuert IT-Infrastruktur und stärkt Vertrieb in Nordamerika

Infor, weltweit führender Anbieter von branchenspezifischer Business-Cloud-Software, unterstützt die J. G. ANSCHÜTZ GmbH & Co. KG bei der Erneuerung ihrer IT-Infrastruktur: Das Familienunternehmen aus Ulm, insbesondere als Hersteller von Sport- und Jagdgewehren bekannt, wird den Produktkonfigurator Infor CPQ zur Stärkung des Auslandsvertriebs einführen. Zusätzlich werden im Anschluss das alte ERP-System durch die neue Lösung Infor LN ersetzt und die Technologieplattform Infor OS eingeführt. Der Hersteller reagiert damit auf Herausforderungen mit der zunehmenden Digitalisierung sowie steigenden Ansprüchen von Endverbrauchern.

Im Jahre 1856 in Zella-Mehlis (Thüringen) gegründet, hat sich ANSCHÜTZ hauptsächlich in der Sportwelt einen Namen gemacht: Mehr als 97 Prozent aller Profi-Biathleten nutzen Gewehre des Herstellers und schätzen die Verarbeitung und Präzision der ANSCHÜTZ-Produkte. Das Geschäft ist daher auch stark auf den internationalen Markt ausgerichtet.

Um gesetzliche Vorschriften auf nationaler und internationaler Ebene einhalten zu können und gleichzeitig den Vertrieb profitabel zu organisieren, ist eine leistungsfähige IT unerlässlich. Zudem ist ein deutlicher Trend hin zu Individualisierung und Personalisierung von Produkten erkennbar, was Anbieter dazu drängt, ihr Portfolio zu differenzieren.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beschloss ANSCHÜTZ, ein neues Technologiepaket auszurollen. So suchte das Unternehmen unter anderem nach Anschlussmöglichkeiten zu einem existierenden, externen Webshop für Zwischenhändler in den Vereinigten Staaten. Infor überzeugte die Geschäftsführung von einem anderen Weg: Nach einer eingehenden Prüfung fiel der Entschluss, den Kontakt mit Händlern direkt zu suchen und der Lösung Infor Configure Price Quote (CPQ) das Vertrauen zu schenken.

Infor CPQ bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Konfiguration und Angebotserstellung zu individualisieren. Damit lässt sich der CPQ-Prozess entsprechend den Vorstellungen von Vertriebskanälen, Distributoren oder Endnutzern gestalten. Die Lösung bietet Dokumentenautomation (automatische Erstellung von Angebotsdokumenten bzw. Funktionsbeschreibungen) und eine 2D-/3D-Automation (inklusive Anbindung der Konstruktion).

Im Anschluss an dieses Implementierungsprojekt ist ein Upgrade vom bisherigen ERP-System Infor AS auf die Lösung Infor LN vorgesehen, die gezielt auf die Anforderungen von Fertigern ausgelegt ist. Zusätzlich soll die Technologieplattform Infor OS (ehemals Infor Xi) in Kombination mit der offenen Middleware Infor ION sowie der Social-Collaboration-Plattform Infor Ming.le™ dafür sorgen, dass die Anbindung von weiterer Software oder anderen Unternehmen, etwa aus der Lieferkette, reibungslos verläuft.

„Globalisierung und Digitalisierung stellen hohe Anforderungen an unser Geschäft“, sagt Jochen Anschütz, Geschäftsführer. „An einer leistungsfähigen IT führt da kein Weg vorbei. Dank Infor CPQ werden wir insbesondere in Nordamerika unsere Beziehungen mit den dortigen Großhändlern vertiefen können. Das wird unsere Vertriebsaktivitäten stärken.“

„Endverbraucher wünschen zunehmend branchenspezifische Produkte. Hersteller können ihnen diese nur mit entsprechenden Software- und Cloud-Lösungen anbieten“, sagt Jörg Jung, Managing Director Central and East Europe bei Infor. „Das geht nur mit Software, die genau auf ihr Geschäft und ihre Branche zugeschnitten ist. Das Beispiel Anschütz zeigt, dass bei Fertigern großer Bedarf nach solchen Lösungen besteht – und dass wir bei Infor mit unserem Ansatz richtig liegen.“

ÜBER ANSCHÜTZ

Die Firma ANSCHÜTZ aus Ulm ist einer der weltweit führenden Hersteller im Bereich der Jagd- und Sportwaffen.

Das Familienunternehmen wurde im Jahre 1856 von Julius Gottfried Anschütz im thüringischen Zella-Mehlis gegründet und nach dem Zweiten Weltkrieg in Ulm wieder neu aufgebaut. Seit seiner Gründung steht ANSCHÜTZ für Innovation und Perfektion. Der Name ANSCHÜTZ ist untrennbar verbunden mit unzähligen Erfolgen im olympischen, internationalen und nationalen Schießsport. Die Pionierarbeit im Biathlon führte dazu, dass mehr als 97% aller Biathleten mit Produkten aus dem Hause ANSCHÜTZ schießen.

ANSCHÜTZ ist weltweit erfolgreich aktiv. Der Exportanteil beträgt dabei ca. 60%. Neben der traditionellen Jagd- und Sportwaffenherstellung investiert ANSCHÜTZ auch zunehmend in neueste Bearbeitungstechnologien. Aufgrund der Zuverlässigkeit, Präzision und Verarbeitung seiner Spitzenprodukte genießt das seiner Gründung in Familienhand befindliche Unternehmen weltweit allerhöchstes Ansehen.

 

(Quelle: PresseBox)